Neonazis überfallen einen 18-Jährigen Antifaschisten

Pressemitteilung der SDAJ-Hannover

In der Silvesternacht fand gegen 1.30 Uhr in Hannovers Innenstadt ein brutaler Übergriff von Neonazis auf einen Jugendlichen statt. Die Gruppe von etwa acht Männern umstellte den 18-Jährigen in der U-Bahn-Station am Kröpcke. Sie beschimpften ihn und schlugen auf ihn ein, dabei wurde er mehrfach im Gesicht getroffen. Der Jugendliche versuchte den Schlägern zu entkommen, indem er in eine Stadtbahn flüchtete. Mehrere Angreifer verfolgten ihn jedoch bis ins Innere der Bahn, wo sie erneut auf ihn losgingen und am Kopf verletzten. Dem Eingreifen einiger Fahrgäste ist es zu verdanken, dass die Täter von ihrem Opfer abließen und die Flucht ergriffen.

Der 18-Jährige erlitt etliche Hautabschürfungen, eine Platzwunde und Prellungen am ganzen Körper, vor allem im Bereich des Kopfes.

Die Polizei ermittelt nun gegen die rechten Schläger wegen schwerer Körperverletzung.

 

In letzter Zeit kam es in Hannover und Umgebung immer wieder zu brutalen Übergriffen. Im Stadtteil Misburg wurden zwei 16 und 19 Jahre alte Schüler im Mai von einer Gruppe Neonazis angegriffen und teils erheblich verletzt. Schon vorher waren sie von den Nazis verfolgt und bedroht worden. Auch kam es immer wieder zu rassistischen Übergriffen, zuletzt wurde ein Afrikaner im Herbst 2009 von Neonazis angegriffen.

 

Aufgrund all dieser Vorfälle werden sich am 21.Januar verschiedene antifaschistische und demokratische Kräfte Hannovers um 19 Uhr im DGB-Haus treffen, um über Aktionen gegen rechte Gewalt zu beraten. Interessierte Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen sich an diesem Treffen zu beteiligen. 

 

Wir bitten nun mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden und bei der Identifizierung der Täter zu helfen.

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Roter Spickzettel November '09 erschienen

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Oberverwaltungsgericht annuliert Verbot des KSM

Sehr positiver Schritt im Kampf um die Legalität des KSM


Das tschechische Oberverwaltungsgericht hat ein Urteil des Prager Bezirksverwaltungsgerichtes, das den Einspruch des Kommunistischen Jugend Tschechiens (KSM) gegen das Verbot abgelehnt hatte, aufgehoben und an die Vorinstanz zurückverwiesen. Als einen „sehr positiven Schritt im Kampf um die Legalität des KSM, gegen Antikommunismus und die undemokratische Entwicklung in der Tschechischen Republik“ wertete KSM-Vorsitzender Milan Krajca das Urteil in einer Aussendung. 

Dass die KSM in ihrem Programm die Überwindung des Privateigentums an den Produktionsmitteln fordert, war die offiziell für das Verbot der Jugendorganisation angeführte Begründung. Augenscheinlich ging es der tschechischen Regierung jedoch um zweierlei: zum einen darum, den wachsenden Einfluss der jungen KommunistInnen einzudämmen und zum anderen, mittelfristig die Illegalisierung der starken Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSCM) vorzubereiten. Das Verbot erfolgte schließlich in erster Instanz im Oktober 2006, was weltweite Proteste zur Folge hatte.

„Wir ziehen nicht in Erwägung, unser Programm zu ändern. Wenn sie uns verbieten, dann gehen wir halt in die Illegalität. Eine ganze Reihe vor allem linker Organisationen arbeitet ohnehin illegal“, erklärte ein KSM-Sprecher, nachdem der tschechische Staat schon im Dezember 2005 Vorbereitungen zur Illegalisierung der Kommunistischen Jugend Tschechiens einleitete.

 

Ganzer Text: http://www.kjoe.at/article.php?story=2009090323253061

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Bildungsratschlag - 3./4. Oktober in Frankfurt

Im Juni demonstrierten über 250.000 SchülerInnen, Studierende und Azubis beim bundesweiten Bildungsstreik gegen die Zustände im Bildungssystem.
Mit Forderungen nach kostenloser Bildung, Abschaffung der sozialen Auslese, kleineren Klassen und weniger Prüfungsdruck gingen sie auf die Straße. Nach dem ersten Bildungsstreik im November 2008 haben wir, Jugendliche au Schulen, Hochschulen und Betrieben gezeigt, dass wir Druck gegen die Bildungskiller in den Regierungen, in Wirtschaftsverbänden und Parteien machen können. Mit einem bundesweiten Bildungsratschlag will die SDAJ gemeinsam mit Schulstreikaktivisten aus örtlichen Bündnissen und anderen Jugendorganisationen eine gemeinsame Auswertung des Bildungstreiks ermöglichen und eine Strategiedebatte zum Bildungsabbau anstoßen. Beim Bildungsratschlag wollen wir mit Dir Diskutieren, wie es weitergehen kann. Mit Workshops, Filmen, Diskussionen und Party!

 

 

Wollt ihr mitkommen, oder weitere Infos? Schreibt uns!

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Krieg und kein Ende – Unsere Interessen werden nicht am Hindukusch verteidigt!

Am ersten September jährt sich nun zum 70. Mal der Überfall der faschistischen Wehrmacht auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkrieges markierte. Nach seiner Niederlage, der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945, waren dem deutschen Imperialismus für die nächsten 40 Jahre durch das Vorhandensein eines starken sozialistischen Lagers die Hände gebunden. Nach 1990 gingen die deutschen Militaristen allerdings wieder daran, ihre verlorengegangene Weltmachtrolle Schritt für Schritt zurückzuerobern. Einen Meilenstein auf diesem Weg stellte die deutsche Beteiligung am Angriffskrieg gegen Jugoslawien dar – wohlgemerkt unter einer rot-grünen Bundesregierung.
Seitdem ist die Bundesrepublik stets mit dabei, wenn imperialistische Kriege rund um den Globus geführt werden. Sei es mit der Gewährung von Überflugrechten und nachrichtendienstlicher Schützenhilfe wie beim Irak-Krieg oder ganz direkter militärischer Beteiligung wie in Afghanistan.

Die SDAJ fordert:

  • Raus aus Afghanistan jetzt! Stopp aller Auslandseinsätze!
  • Kein Geld fürs Militär – mehr Geld für Bildung und Ausbildung!
  • Bundeswehr raus aus Schulen, Unis und Arbeitsämtern!

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Love Music - Hate Fascism!

Seit langem gibt es in Kleefeld und Misburg (Hannover) relativ aktive rechte Strukturen. Fast überall sieht man in den Straßen faschistische Aufkleber und Graffities. 2007 wurden zwei alternativ-aussehende Jugendliche verprügelt. Wegen des 1. Mai in Hannover wurden viele Nazi-Aufkleber und Plakate verklebt. 
Mitte Mai wurden in der Nähe der Schillerschule Hannover Sprüche wie: "Antifa abschieben!", "Schlecht, schlechter, Antifa" oder "Antifagruppen zerschlagen" gesprüht. Am 21.Mai wurden wieder zwei Jugendliche von Neonazis angegriffen. 
Wir wollen diese Siutation nicht mehr hinnehmen und organisieren für den 24. Juni eine Aktion gegen rechte Nazistrukturen in Kleefeld und Misburg.

Mit Antifaschistischen Grüßen,

eure SDAJ Hannover 

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Nein zur EU!

Am 7. Juni wird das EU-Parlament gewählt. Wir befinden uns mitten Wahlkampf: An jeder Ecke nichtssagende Sprüche wie „Überlassen Sie Europa nicht den anderen!“ oder „Wir in Europa“. Die hohlen Phrasen der Parteien SPD, CDU, Grüne und FDP sind voneinander nicht zu unterscheiden. Einig sind sich jedoch alle darin, dass die EU irgendwie eine tolle Sache ist. Was sie verschweigen: Bei der EU-Wahl haben wir in Wirklichkeit nichts zu melden. 

Wir müssen leider draußen bleiben

Denn EU und Demokratie vertragen sich so gut wie Feuer und Wasser. Im Gegensatz zu anderen Parlamenten hat das EU-Parlament bei der Ausrichtung der EU und ihrer Politik nichts zu melden. Es kann keine eigenen Gesetzeentwürfe einbringen – dies darf ausschlielich die „Europäische Kommission“, die aus den Vertretern der Regierungen besteht. Gesetze müssen außerdem vom nichtgewählten „Europäischen Rat“ einstimmig beschlossen werden. Das Volk bleibt beim ganzen Spektakel draußen! Dabei handelt es sich bei der EU nicht um einen Staat, der über den EU-Mitgliedsländern steht, sondern um eine Möglichkeit der EU-Staaten, an den Bevölkerungen ihrer Länder vorbei zu entscheiden. Und das nutzen die Regierungen, nicht zuletzt die deutsche Bundesregierung zu einem beispiellosen Bildungs- und Sozialabbau, zu Militarismus und Aufrüstung. (...)

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100.000 protestieren gegen Krise des Kapitalismus

Zur Abschusskundgebung an der Berliner Siegessäule kamen nach Angaben des DGB am Samstag rund 100 .000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Am Donnerstag demonstrierten in Madrid über 150.000, am Freitag über 50.000 in Brüssel. Nach Angaben des Europäischen Gewerkschaftsbundes EGB haben über 330.000 an den Aktionstagen für ein soziales Europa teilgenommen.

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Europawahl am 7. Juni

Die 1968 gegründete DKP steht in der Tradition der KPD, die Adenauer zwölf Jahre zuvor verbieten ließ. Das Ende des Sozialismus in Europa war auch für uns ein tiefer Einschnitt, von dem wir uns allmählich wieder berappeln. Die DKP hat heute in Ost und West knapp 5000 Mitglieder, in den letzten Jahren nimmt die Zahl der Neueintritte vor allem Jüngerer zu.

Ziel der DKP ist letztlich eine sozialistische Welt, in der Ausbeutung und Krieg abgeschafft sind. Wer sich gegen den Abbau demokratischer und sozialer Rechte und für eine friedliche Welt einsetzen will, findet seine Mitstreiter in der DKP.

Die DKP arbeitet eng mit der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und der Assoziation Marxistischer Studenten (AMS) zusammen.

 

Und bevor jemand meint, Kommunisten seien bierernst: Alle zwei Jahre gibt es das UZ-Pressefest, das größte Volksfest der Linken in Deutschland. Im Juni 2009 ist es wieder so weit. Wir laden Sie herzlich ein, das Fest der Solidarität gemeinsam mit uns zu feiern!

 

Mehr Infos zum UZ-Pressefest gibt es unter "Termine". 

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SDAJ Homepage zeitweise nicht erreichbar!

Unsere Seite wurde leider gelöscht. Deswegen waren wir zeitweise nicht erreichbar. Wir sind aber dabei eine neue Seite zu erstellen auf der ihr in nächster Zeit hoffentlich wieder aktuelle Infos zu Aktivitäten, Demos und natürlich unseren Gruppen vor Ort findet.

 

 

Eure Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Niedersachsen